Chronik

 

 
 
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N o r d b ö h m e n - H e i m a t w e r k  e. V.
Kulturwerk und Volkskundeverein mit Brauchtumspflege
Ausgezeichnet mit dem Volkstumspreis der SL

 

Chronik

 

Ereignisse im Herbst 2013

Sächsischer Verein für Volksbauweise e.V.
Frau Christine Goldberg-Holz hatte schon im Sommer angefragt, ob sie ihre Jahrsversammlung in unserem Umgebindehaus
abhalten könnten. Dieser Verein besteht aus Mitgliedern, die alle in so einem Haus wohnen und diese mit vile Liebe und Sorg-
falt sanieren.
Um 14 Uhr begann die Begrüssung der 25 Teilnehmer. Sie wurden mit Kaffee und Kuchen bewirtet und konnten im Vorhaus
ungestört tagen und auch einen Bildervortrag geniessen. Die Gruppe hat sich vorwiegend für die Sanierung unseres Häusels
interessiert und alle lobten unsere Vorgangsweise. Natürlich waren auch unsere Ausstellungen eine große Überraschung.
Adressen wurden ausgetauscht und man versprach, wiederzukommen.




Besuch aus Reichenberg  
   Am Vormittag des 9. November erhielten wir Besuch von 8 in Reichenberg verbliebenen Landsleuten. Nach der Begrüssung führte die Vorsitzende Reinhilde Stadelmann durch das Haus und gab ausführliche Erläuterungen.
Die Vorsitzende des Verbandes der Deutschen , Frau Strakova, übergab als Gastgeschenk ein Buch über Naturdenkmäler
in der Heimat und ein Päckchen Kolatschen.
Die Gäste interessierten sich auch für den Lebenslauf und die Arbeiten von Kurt Röschl aus Schönlinde.
Wir boten einen kleinen Imbiss mit Kuchen, den Erika Pietschmann vorbereitet und gespendet hatte.
Erwin Scholz schrieb dann noch eine herzliche Widmung ins Gästebuch und bedankte sich für Führung und Bewirtung. Er wird mit neuen Gästen wiederkommen.





Erfolgreiche Trachtentagung
   Es nahmen 18 Damen, überwiegend aus der Tschechei daran  teil. Gleichzeitig hatten wir Besuch aus Brasilien. Der Urgroßvater
   von Frau Leonora Leyh stammte aus Rückersdoirf bei Friedland und war 1876 nach Brasilien ausgewandert.


Ereignisse im Sommer

Besuch aus Radeberg am 8. Juni






Heimattagung 2013


 

Ein Besuch in Reichenberg


Zwischen dem 23. und 26. Mai fand die jährliche Heimattagung in unserem Häusel in Großschönau statt, an der 9 Mitglieder
teilgenommen haben. Das Totengedenken an der Wache in Waltersdorf und die Mitgliederversammlung fanden am 24.5. statt.
Am Samstag fuhren wir mit der Eisenbahn von Großschönau nach Reichenberg/Liberec, wo uns Helmut und Rosemarie Kneitschel
durch ihre Geburtsstadt führten. Am Abend klang es heimatlich mit Volksliedeern, begleitet vom Keybord und Lesungen über
berühmte Sudetendeutsche.,
Zwei Wochen später führten Vorsitzende und Schatzmeister eine angemeldete Gruppe Landsleute aus Radeberg durch das Haus
und bewirteten mit Kaffee und Kleckselkuchen.

Gedenken am Stein in Waltersdorf 2013


Sudetendeutscher Tag Pfingsten 2013

Bilanz der Heimattagung 2012

Die Heimattagung fand in diesem Jahr vom 3.- 8. Oktober statt. Von den angemelderten Besuchern'*
mussten leider einige krankheitsbedingt wieder absagen.
Am Gedenkstein der Deutsch-Gabler unter der Lausche gedachten wir der Opfer der Vertreibung.
Danach folgte ein germeinsames Mittagessen in der Rübezahlbaude. In kleinem Kreis wanderten wir
danach  auf dem Schönlinder Lehrpfad und besuchten das ehemalige Wohnhaus unseres Malers,
Grafikers und Gönners Kurt Röschl.
Am Samstag Abend veranstalteten wir im Vereinshäusel einen Heimatabend.
Es gab Mundartvorträge von Reinhilde Stadelmann aus dem Erzgebirge,
Gedichte und Lesungen. Mit Keybord begleitete Erwin Danker
aus Zittau und wir sangen dazu
Lieder aus der Heimat.

Der Einladung zum Besuch der Ausstellung "Genuss-Tour à la Musee" folgten über 80 Besucher.

Das Gemeinschaftsprojekt der Gemeindeverwaltung Großschönau mit allen Museen und der
evangelisch-lutherischen Kirche bescherte uns an einem Nachmittag diesen Rekordbesuch.

Trotz wechselhaftem Wetters kamen viele Interessierte in die Museen und zu einem Orgelkonzert
in die evangelische Kirche.
In unserem Vereinshäusel war die von Erika Pietschmann  extra aufgebaute Handarbeitsausstellung
(aus 7 Jahrzehnten) und die Technik des Stickens mit einer Vorführung von Susanne Schür ein
 
besonderer Anziehungspunkt...
Die 1. Vorsitzende Reinhilde Stadelmann konnte neben den zahlrfeichen Besuchern, auch den
Bürgermeister der Gemeinde Großschönau, Herrn Frank Peuker mit Gattin und eine 6-köpfige
Delegation mit einer Dolmetscherin aus der Stadt Haida, Tschechische Republik, begrüssen.
Die Gäste aus dem Nachbarland, unserer Heimat, waren überrascht,  daß das Nordböhmen-Heimatwerk 
so einen großen Fundus an Trachten, Bildern und sonstigen Exponaten gesammelt und  ausgestellt hat.
Die Besucher wurden durch die Ausstellungen geführt und anschließend im Häusel mit Kaffee und selbst
gebackenem Kucher bewirtet.
Am Abend fand dann im Damast-Museum noch eine Multimedia-Schau statt, bei der sich jeder Verein
mit Wort und Bild vorstellen konnte.
Wir vom Nordböhmen-Heimatwerk e.V. konnten damit ein großes Erfolgserlebnis verbuchen.
Es kamen Anfragen zur Anfertigung von Trachten.zu Volkslieder aus der Heimat.
 

Das Nordböhmen-Heimatwerk beim Sudetendeutschen Tag 2012
in Nürnberg

Vorsitzende Reinhilde Stadelmann am Stand

Schatzmeister Hans Stadelmann

 

 

Unser Stand in Nürnberg

 

Adventfeier und Arbeitseinsatz 27.-30.11. 2011
Reinhilde und Hans Stadelmann

 

Während des Arbeitseinsatzes fand auch die angekündigte Adventfeier am 27.11. im Vereinshäusel
statt. Dabei waren 10 Personen, darunter zwei neue Besucher, Tobias Werner begleitete musikalisch.
Im Anschluß an die Feier gab es Kaffee und von Reinhilde gebackene Weihnachtsplätzchen.

Erledigte Arbeiten: Reinhilde hat die Abseite fertig tapeziert und alle Fenster mit Schaumstoff abgedichtet.
Hans hat im Dachboden weiter die vorhandenen Sperrholzplatten verlegt, in der Abseite im Obergeschoß
die Pannele abge
schliffen und aufgeräumt.
Der Dachdecker hat an der Abseite ein Stück Dach neu eingedeckt (Kosten 500 €).

 

Arbeitseinsatz von Hans und Reinhilde Stadelmann
vom 8. bis 18. Oktober 2011

Die Anwesenheit war wegen verschiedener Baumaßnahmen wichtig. Als Folge des Hochwassers im
August 2010 mußte die Außenmauer etwa 80 cm hoch abgeschlagen und neu verputzt werden. Das Dach
an der Abseite ließ wieder Wasser durch. Am Dachgiebel und am Umgebinde waren verschiedene Ausbesserungsarbeiten durch den Tischler notwendig.
Ein Dachbalken war total marode und mußte aus Sicherheitsgründen erneuert werden.
Am Häusel arbeiteten in der Woche Tischler, Zimmermann, Dachdecker, Maler und Stadelmanns.
Demnächst kann der Maler die Fassade neu streichen.
Zur Abnahme der Arbeiten müssen wir im November erneut nach Großschönau fahren (1000 km!)

Ausgeführte Arbeiten von Hans und Reinhilde:
Damentoilette tapeziert, Heizungsraum , Abseitenkammer und Archiv im Speicher aufgeräumt,
Alma mit neuer Folie ausgeklebt, Zierborde, Handtücher, Betttücher und Bettwäsche gewaschen und gebügelt,
Bücher inventarisiert, 2 Fenster im Ostgiebel abgeflammt und zweimal gestrichen, alle Fenster im Erd-
geschoß vom Schleifstaub gereinigt, Boden an der Speichernordseite und im Bereich Kamin begehbar
gemacht, diverse weitere Arbeiten im und am Haus, Besprechungen mit Handwerkern.
Gartenarbeiten mit Gabriele Werner
 

Arbeitseinsatz von Hans und Reinhilde Stadelmann
im September 2011
Wir waren aus Anlaß des Museumstags vom 8. bis 11.9. wieder in Großschönau.
Es war sehr erfolgreich. Die Backvorführung im Häusel mit 6 Kleckselkuchen wurde von fast 40 Gästen
besucht. Sie wurden mit Kaffeee und Kuchen bewirtet. Die Begeisterung der Besucher kann man im Gästebuch
nachlesen. Nach 16.30 ging es mit dem Bürgermeister und Frau, dem Leiter des Damastmuseums und dem
Theaterverein "de Nuppern" nach Waltersdorf,  zum Technikermuseum, dann in die Kirche und zuletzt
ins Damastmuseum.
Leider waren weder Mitglieder noch Vorstände anwesend, helfende Hände mussten wir uns aus der Nach-
barschaft besorgen. Wir haben Handwerkern neue Aufträge erteilt, die auszuführen sind, bevor der Maler
die Fassade renoviert.
Hans hat die Wand in der Abseite wieder eingebaut, die Wände, die schmutzig waren, neu gestrichen  und diverse Kleinarbeiten erledigt.

Arbeitseinsatz von Hans und Reinhilde Stadelmann
im August 2011A

   Folgende Arbeiten sind erledigt worden::

     1. Die Füllgrube für Fäkalien wurde geleert.
     2. Die Anbindung unseres Grundstücks an das öffentliche Kanalnetz ist vorgenommen worden.
         Die Küche und sämtliche Waschbecken und WC-Anschlüsse sind in einer neu verlegten Kanalleitung zu-     
     sammengefasst. Das Oberflächenwasser fließt jezt getrennt in einer separaten Leitung in eine in der          Strasse
verlegten Kanalleitung. 
     3. Das Erdreich wurde verdichtet.
     4. Der vorhandene Kanalschacht wurde angepasst.
     5. Die maroden Aussenbretter an der Blockstube wurden erneuert.
     6. Eine neue Dusche wurde eingebaut.
     7. Die Holzwand zwischen Dusche und Gang/Abseite wurde abgebaut.
     8. Für eine Einzelvitrine wurde ein Angebot eingeholt.
     9. Für Renovierungsarbeiten an der Fassade des Häusels wurde Auftrag erteilt (Ausführung im Herbst).
   10. Die Blockstube wurde vorzeigefähig aufgeräumt. Am 14.8. kamen 8 Besucher.
   11. Registrierung der Bücher aus dem Nachlass Bschoch
   12. Wiedereinbau des abgebauten Regals im Vorhaus
   13. Ausstellung in der Vertreibungsecke
 

Erste Massnahmen nach dem Hochwasser

  Am 7. August wurde durch die Hochwasserkatastrophe unsere Arbeit von vielen Jahren zunichte gemacht.
  Die Mandau war über ihr Ufer getreten. Familie Kutschera, die sich in Warnsdorf aufhielt, das Ehepaar Honig   und Gabriele Werner konnten die teilweise durchnässten Trachten retten. Familie Stadelmann hat von Zuhause   aus  mit Familie Großer, der Versicherung, mit Firmen und Handwerkern versucht, den Schaden zu beziffern
  und die notwendigen Maßnahmen eingeleitet.
  Ein Vergleich mit der Versicherung konnte erst nach langen Verhandlungen erreicht werden. Sie hat 6.500 €  
  vom geschätzten Gesamtschaden von 25.000 € übernommen.. Nun hieß es, die Aufräum- und Wiederherstel-
  lungsarbeiten soweit wie möglich in Eigenleistung zu erbringen. Beim Arbeitseinsatz von Stadelmanns wurden
  zuerst alle Möbel zum Reinigen und Trocknen nach draussen gebracht.und anschließend ins Obergeschoß
  transportiert . Das Geschirr in den Schränken war zum Teil noch voll Schmutzwasser und mußte gespült und
  getrocknet werden. Vermoderte und verschimmelte Textilien  mußten ebenfalls gewaschen und an der Luft ge-
  trocknet werden . Die 12 neuen Vitrinen waren alle voll Schmutz und einige auch voller Farbe von abgefärbten  Textilien. Beim Reinigen des mit einer Schlammschicht versehenen Bodens half uns einen Tag Thorgunt Palme
  aus der Schweiz.
  Beim nächsten Aufenthalt der Familie Stadelmann im September wurden zunächst Trocknungsgeräte aufgestellt,
  um die Wände auszutrocknen. Dies wurden zuerst angemietet, später zwei angeschafft.
  Die Holzverschalung in der Blockstube und der Diele und der Holzfußboden in der Küche und der Abseite   wurden  ausgebaut und die Heizkörper und Zuleitungen abgebaut,
  Bei einem weiteren Arbeitseinsatz durch Familie Stadelmann im Oktober wurden Restarbeiten erledigt.
  Leider sind im Dezember Heizkörper und Rohre eingefroren.

   Weitere Informationen und Berichte aus dem Vereinsleben finden unsere Mitglieder im Jahresbericht, der
   ihnen im Frühjahr zugesandt worden ist.

Das Nordböhmen-Heimatwerk
und die „Lange Nacht der Museen“
Am Samstag, 03. Juli 2010 beteiligte sich das Nordböhmen-Heimatwerk e.V. an einem Gemeinschaftsprojekt der Gemeinde Großschönau und öffnete das Vereinshäusel mit seiner Heimatstube im Mauerweg 22 kostenlos für die Bevölkerung von und um Großschönau. Trotz Viertelfinale der  Fußball-WM und dem erwartungsvollen Spiel Argentinien - Deutschland konnte das Nordböhmen-Heimatwerk den Bürgermeister der Gemeinde Großschönau, Herrn Frank Peuker mit Gattin und zahlreiche Besucher begrüßen und durch die Ausstellung führen.
Das Nordböhmen-Heimatwerk besitzt noch Raritäten einer historischen gemütlichen Küche, eine Röschlstube mit zahlreichen Gemälden unseres Landsmannes Kurt Röschl, Maler und Graphiker aus Schönlinde.
Zu bestaunen sind auch die zahlreichen verschiedenen Handarbeitsfertigkeiten in der so genannte „Mandaustube“, wie Stricken, Häkeln, Weißnähen, Weißsticken, Sticken, Flechten u.a.m.,
Auch eine Ecke mit den wenigen Habseligkeiten eines Vertreibungsgepäcks sowie zahlreiche Urkunden können bei uns eingesehen werden. In unserer „Schatzkammer“, der Blockstube, wird eine einmalige und vielfältige Trachtensammlung zusammen mit Gold-, Silber- und Knötelhauben oder den sog. „Eierschalen“ der nordböhmischen Landschaften präsentiert. Weiterhin zählen zum Bestand Exponate zur Wohnkultur, wie Geschirr, Kochbücher und Brauchtum. Nach der Führung durch das Vereinshäusel konnten sich die Besucher bei Kaffee und selbstgebackenem Kleckselkuchen im Garten, geschmückt bei WM-Ambiente, stärken und im Gespräch austauschen. Sehr beeindruckt waren die Besucher von dem neu angelegten Kräutergarten hinter dem Haus. Das Nordböhmen-Heimatwerk bedankt sich bei allen Besuchern für das große Interesse und die vielen lobenden Anerkennungen

Bericht Mai 2010
Zwischen dem 29. April und dem 2. Mai hielten wir unsre diesjährige Heimattagung im Vereinshäusel ab. Mitglieder aus Deutschland, Österreich und der Tschechischen Republik reisten an.
Am Freitag Mittag gedachten die Mitglieder am Stein „an der Wache“ unterhalb der Lausche der Vertreibungsopfer vor 65 Jahren aus ihrer angestammten Heimat. Nach einem Mittagessen fand ind er Rübezahlbaude die Mitgliederversammlung statt. Am Samstag, dem 1. Mai wurde eine Wanderung auf den nahegelegenen Burgsberg in Warnsdorf unternommen. Danach lud uns das Ehepaar Kutschera zum Besuch ihres Hauses in Warnsdorf ein. Anschließend konnten wir im Restaurant „Bohemia“ in Warnsdorf hervorragend speisen. Am Abend fand ein geselliger Heimatabend im Häusel statt. In Begleitung von Zither und Mundharmonika sangen wir Volks- und Heimatlieder, hörten Mundartgedichte und nachdenkliche Geschichten von und über unsere Heimat Nordböhmen. Am Sonntag, hieß es wieder Abschied nehmen. Das Häusel war während der gesamten Tagung für die Öffentlichkeit zugänglich. Wer es versäumt hat, die wunderschönen Ausstellungen über Trachten und sonstige Exponate zu besichtigen, bekommt Gelegenheit am 3. Juli 2010 bei der „Nacht der Museen“ dies nachzuholen. Sie werden es nicht bereuen, denn Sie werden bei uns auch mit einer Spezialität unserer Heimat bewirtet.
Auf Ihr Kommen freut sich das Nordböhmen-Heimatwerk e.V. mit der Vorsitzenden Reinhilde Stadelmann.

 Bauliche Maßnahmen im Vereinshäusel 2009
Die Kosten für den Anschluss an das Kanalnetz der Gemeinde in Höhe von 811 € wurden bereits bezahlt, in diesem Jahr soll der Anschluss an den Kanal erfolgen. Wie in der „Mandaustube“ bereits geschehen, wurden die sechs restlichen Außen- und Innenfenster in der „Röschlstube“ und im Flur des OG angeglichen. Dabei wurden noch drei kleine Außenfenster an der Westseite saniert (1.704 €). Zwischen der Außentürschwelle und dem Zaun am Hauseingang wurde ein Sandsteinpodest verlegt (665 €). Rudolf Honig und Wolfgang Werner haben in vielen Arbeitsstunden im Obergeschoss einen kleinen ansehnlichen Raum fertiggestellt. An der Straßenseite wurde ein Schaden am Fachwerk behoben (238 € ). Rudolf Honig und Hans Stadelmann erledigten laufend anfallende Arbeiten wie Zaunstreichen, Außenfenster abflammen, Farbe abkratzen und neu streichen, Gartenarbeiten, Inventarisierungs- und Ausstellungsvorbereitungen.
Geplante Maßnahmen 2010 und später
Anschluss des Abwasserkanals an das örtliche Kanalnetz. Arbeiten in Eigenregie mit Material (ca 500 €).
Weiterführung der Arbeiten in der Abseite (EG) in Eigenregie, nur Materialkosten. Restaurieren und Streichen des Holzfachwerks durch eine Fachfirma. Kosten ca 2.000 – 3.000 €). Gegen das Vergessen:
Heimatstube eröffnet
Idyll an der Mandau: Bei schönstem Frühlingswetter öffnete am Wochenende das Nordböhmen-Heimatwerk sein  "Häusel" für die Öffentlichkeit. Am Mauerweg in Großschönau hat der Verein seit 1995 ein über 300 Jahre altes Umgebindehaus saniert. Innen werden in der Ausstellung zahlreiche Exponate gezeigt. "Die Einrichtung unserer Heimatstube hier an der Grenze zu unserer angestammten Heimat stellt den Versuch dar, ein Stück deutscher Geschichte und zugleich ein Stück deutscher Gegenwart in das Bewusstsein der Besucher zu rufen", sagte Reinhilde Stadelmann, die Vorsitzende des Vereins bei der feierlichen Eröffnung. Aufwendig bestickte Trachten
Eine Küche mit typisch nordböhmischen Utensilien ist unten zu sehen: Gusseiserne Förmchen für den Liwanzenteig (Speise aus Hefe), eine Mohnreibekeule oder eingestricktes Tongeschirr. "Das reparierten meist die Zigeuner, sodass man die Töpfe länger nutzen konnte", erklärte Helga Honig, die Trachtenbeauftragte bei der Führung. In der Blockstube findet sich ihr eigentliches Revier. Hier sind nordböhmische Trachten ausgestellt, aufwendig bestickt und in Handarbeit meisterlich zusammengesetzt. Es sind jedoch größtenteils Stücke, welche die heute 83-Jährige Christiane Scharb nach historischen Vorbildern hergestellt hat. Die Erklärung für das wenige Gerettete gibt Reinhilde Stadelmann: "Das Karge des Nordböhmen-Heimatwerkes zeigt die Abgründigkeit des Schicksals einer von Heimatboden vertriebenen Volksgruppe und sollte Anlass sein, über das Schicksal des ganzen deutschen Volkes nachzudenken." Insofern erzählen dem interessierten Besucher die Stücke in der "Vertriebenenecke" Geschichten von Menschen aus der Zeit ihrer Entwurzelung. So ist zum Beispiel ein amerikanisches Kochgeschirr ausgestellt, das als erste Bratpfanne nach der Vertreibung diente, als oft nicht mehr als der Inhalt eines Koffers zur Habe gehörte. Kleckselkuchen im Garten Gleichwohl der Verein an diese Zeit erinnern will, will er in seinem Häusel auch zeigen, was vorher zwischen dem Erz- und dem Riesengebirge geschaffen wurde. Im Obergeschoss sind weitere textile Exponate, wie Stickereien und vieles mehr, zu sehen. Außerdem ist eine Stube Kurt Röschl, einem begnadeten Grafiker, gewidmet. Dank der warmen Frühlingssonne wurden die Besucher zum selbst gebackenen Kleckselkuchen in den Garten gelockt. Hier half Nachbarin Grit Großer beim Servieren. Sie soll das Haus auf Nachfrage zeigen. Auch ist geplant, die Heimatstube einmal pro Monat zu öffnen. Silke Schoepe, Sächsische Zeitung vom 27. April 2009
   Reinhilde Stadelmann: Bericht der 1. Vorsitzenden für das Jahr 2008
....... "Eins, zwei, drei, im Sauseschritt läuft die Zeit, wir laufen mit", hat uns der Humorist Wilhelm Busch einst ins Stammbuch geschrieben.
In der Tat: Wo ist sie geblieben, die Zeit, seit ich den letzten Vereins- und Sachstandsbericht für den Jahresbericht 2007 geschrieben habe? Ich danke auch allen, die mich mit Beiträgen unterstützt haben. Besonders gefreut habe ich mich, dass viele Mitglieder mit einer Rückmeldung erklärten,dass sie den Jahresbericht von vorne bis hinten durchgelesen haben. Der Verein Die Trachtenbeauftragte und 1. Stellvertreterin Frau Helga Honig,nahm an der Heimattagung in Bad Kissingen teil. Das Ehepaar Stadelmann besuchte verschiedene Fortbildungs-Veranstaltungen des Bildungswerkes der Hanns Seidel-Stiftung in Weißenburg und Fürth zu den Themen rund um die Vereinspraxis. Die Themen waren Haftung und Recht, Steuerrecht und u.a. auch die Darstellung des Vereins in der Öffentlichkeit. Den Fortbildungsveranstaltungen ging immer ein Vorwort voraus,indem das Ehrenamt in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert einnimmt.  Das Stickbüchel von der inzwischen verstorbenen Autorin, Frau Marianne Heinisch ist als 1. Folge der Neuen Reihe unter "Sticken & Auszier" im Selbstverlag des Nordböhmen-Heimatwerkes e.V. noch 2008 erschienen. Frau Helga Honig hat zusammen mit ihrem Sohn Vasco das Büchel in einen druckreifen Zustand gebracht. Dafür möchte ich im Namen des Heimatwerkes ein ganz herzliches Danke aussprechen. Das Büchel kann zu einem Unkostenbetrag von 10 ¬ über die Geschäftsstelle oder über die Trachtenbeauftragte bestellt und bezogen werden. Die Verfasserin hat es sich zur Aufgabe gestellt, diesen Auszierden aus der Vergessenheit zu neuer Belegung für die Bekenntnistrachten zu verhelfen. Das Büchel beruht auf einem Manuskript von 1986. Möge diese Arbeit auf ein gutes Echo treffen.
Das Vereinshäusel:
Priorität im letzten Jahr hatten zahlreiche Baumaßnahmen. Durch die zeitliche Vorgabe der Verwendung der Fördermittel musste sich der Vorstand hauptsächlich auf die durchzuführenden Bauarbeiten konzentrieren. Um Wiederholungen zu vermeiden, verweise ich daher auf den ausführlichen Baubericht mit Fotos im Jahresbericht von Dipl.Ing. Hans Stadelmann, Schatzmeister des NBHW e.V. Auch meinem Mann im Namen des Heimatwerkes ein herzliches Dankeschön für seinen persönlichen Einsatz und für die große Unterstützung, die er mir immer zuteil werden lässt. Heimattagung 2008 Der Ablauf der Heimattagung erfolgte nach dem im Jahresbericht 2007 veröffentlichten Programm. Donnerstag, 01. Mai 2008 Anreise Freitag, 02. Mai 2008, 10.00 Uhr Vorstandssitzung, 12.00 Uhr Totengedenken am Gedenkstein an der Wache, wobei wir heimlich von Tschechen fotografiert und die Bilder ins Internet gestellt wurden. Anschließend Mittagessen in der Rübezahlbaude und am Nachmittag 14.30 Uhr Mitgliederversammlung. Es nahmen 13 Mitglieder teil. 29 beteiligten sich schriftlich an der Abstimmung. Der Vorstand wurde entlastet. Am Samstag unternahmen wir eine gemeinsame Busfahrt zur Wallfahrtskirche nach Haindorf, zur Burg Friedland und zum Riesenfass Bad Liebwerda. Den Abend ließen wir in Niedergrund ausklingen. Sonntag gemeinsamer Kirchgang in Tracht in Großschönau. Durch diesen Auftritt haben wir natürlich das Interesse von einigen Leuten geweckt, die uns auch prompt angesprochen haben. Nach dem Kirchgang haben wir uns verabschiedet und die Heimreise angetreten.Sudetendeutscher Tag 2008:
Das Nordböhmen-Heimatwerk war wieder mit einem Stand am ST in Nürnberg vertreten. Neben selbstgebackenem Kleckselkuchen wurden diesmal Quarkschnitten und Obst angeboten. Einige Mitglieder nutzten den Stand für persönliche Gespräche. Großes Interesse findet immer wieder die an unserem Stand aufgestellte Landkarte.
Vitrinen:
Frau Honig hat sich um die Beschaffung der Vitrinen sehr bemüht. Zunächst musste ausgekundschaftet werden, welche Firmen Vitrinen herstellen und liefern. Verschiedene Glasbaufirmen wurden angeschrieben. Dabei mussten wir jedoch feststellen, dass alle Firmen für das Nordböhmen-Heimatwerk wohl eine Nummer zu groß waren. Eine einzige Vitrine wäre schon im 5-stelligen Bereich gelegen. Diese Firmen statten hauptsächlich Museen aus und arbeiten mit Architekten und Museumsfachleuten eng zusammen. Diese Fachleute kann sich das Nordböhmen-Heimatwerk finanziell nicht leisten, so haben wir dann während der Heimattagung beschlossen, die erforderlichen Vitrinen einen ei