N o r d b ö h m e n - H e i m a t w e r k  e. V.
Kulturwerk und Volkskundeverein mit Brauchtumspflege
Ausgezeichnet mit dem Volkstumspreis der SL


Webverwaltung
Herausgeber: Nordböhmen-Heimatwerk e.V.,
eingetragen beim Reg.-Gericht Zittau

Vereinshäusel: D-02779 Großschönau, Mauerweg 22
Internetseiten: http://nordboehmen.de

Verantwortlich für die Pflege der Seiten:
Helmut Kneitschel (im Auftrag des Vorstands)
Mail: avreichenberg@aol.com
Januar 2016
Unser Gästebuch ist derzeit nicht in Funktion

Es sind 31 Jahre vergangen, seit unser Verein am Heiligenhof in Bad Kissingen gegründet wurde.
Von den Gründungsmitgliedern lebt niemand mehr.
Das Ziel des Vereins wurde damals definiert als Volkskundeverein mit Brauchtumspflege zur Sammlung
und Verbreitung von Kenntnissen über das Land Nordböhmen.
Gepflegt werden sollte die Erinnerung an die vertriebenen Bewohner und ihr Gut
unter besonderer Berücksichtigung der erneuerten Tracht.

Der Sitz des Vereins war zunächst Frankfurt/Main. 1991 wurde in Wien eine Wohnung gemietet,
in der eine "Nordböhmen-Heimatstube" eingerichtet wurde
Grundlage bildete das finanzielle und materielle Vermächtnis des verstorbenen Malers Kurt Röschl
aus Schönlinde im nordböhmischen Niederland und die selbstgeschneiderte Sammlung erneuerter Trachten
der ebenfalls aus Schönlinde stammenden Trachtenschneiderin und Gewerbelehrerin
Christiane Scharb. Bald standen auch Hauben, Kleidung, Wäsche und eine Vielzahl von Gebrauchs-
gegenständen aus Schenkungen und Nachlässen bereit.
Es wurden mehrere Trachtenbücher und ein Liederbuch veröffentlicht.
Vorstandsmitglieder besuchten Museen und Archive in der tschechischen Republik, der Verein organisierte
für
seine Mitglieder jährlich Fahrten nach österreich und in die Heimat.
1998 wurde das "Nordböhmen-Heimatwerk" von der Sudetendeutschen Landsmannschaft für seine
Trachtenarbeit mit dem "Preis für sudetendeutsche Volkstumspflege" ausgezeichnet.

Schon 1995 war in Großschönau(Oberlausitz) ein desolates, 200 Jahre altes Umgebindehaus erworben
worden, das als Ersatz für die 1998 aufgegebene "Nordböhmen-Heimatstube" in Wien vorgesehen war.
1997 wurde der Sitz des Vereins nach Zittau verlegt. Das Inventat der Heimatstube wurde nach Großschönau gebracht und dort bis zur Beziehbarkeit des Häusels zwischengelagert. Gleich setzten Instandsetzungs-
und Umbauarbeiten ein, die bis jetzt andauern. Das direkt am Mandaufluss gelegene Objekt hatte durch das
Hochwasser im August 2010 erneut kostspielige Schäden erlitten.
Schon vor längerer Zeit konnte die Ausstellung aus Wien in neuer und wesentlich erweiterter Form präsentiert werden. Daß es dazu kommen konnte, ist das Verdienst vieler fleißiger Mitarbeiter und bezahlter Fachkräfte
unter der Führung von Manfred Neumann, Elisabeth Bschoch und Reinhilde Stadelmann.
Die Mitgliederzahl ist nach der Spitze von 220 inzwischen auf 120 zurückgegangen. Wir laden regelmäßig
zu Arbeitseinsätzen ein. Die jährliche Mitgliederversammlung am Standort des Hauses verbinden wir
mit Ausflügen in die unmittelbar angrenzende Heimat. Beim Sudetendeutschen Tag stellen wir uns
mit einem Stand vor. Mit einem Jahresbericht informieren wir die weit verstreut lebenden Mitglieder.

Im "Nordböhmen-Häusl" finden auch Heimat- und Fachtagungen statt. Wir beteiligen uns an den örtlichen
kulturellen Maßnahmen und pflegen unsere Internetseiten.
Wir danken für die Spenden in der Form von Geld und Gegenständen, die wir im Laufe von 30 Jahren
erhalten haben und bitten, uns auch weiter zu unterstützen. Den heimatnahen Stützpunkt möchten wir noch
einige Zeit bewahren.
 

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